Watzmann 2015

                                    Der Watzmann ruft – Wie alles begann

 

Das abschließende und letztmalige Remake des Rußheimer Ensembles brachte viel Altbekanntes und von Watzmann-Fans Geschätztes, ging aber zu den Wurzeln zurück, in die Zeit, als die Bäuerin noch lebte und mit dem Bua schwanger war. Die Geburt fand "live" auf der Bühne statt - eine Herausforderung aus inszenatorischer Sicht. Die Gailtalerin tauchte erstmalig auf. Auch der Horaxtax-Tanz des Buckelknechts fehlte selbstverständlich nicht.

Bernd Oberacker hat den legendären Hochsitz durch ein rustikales Holz--Plumps-Klo ersetzt. Ja, so wie das Stück selbst schon ein Klassiker ist, ist es seit vielen Jahren auch schon  Tradition, daß jede Aufführung des „Watzmanns“ in Deutschland oder Österreich um neue, kleinere oder größere Gags ergänzt wird. Hier war die ganze Geschichte neu.

In Rußheim gab es unzählige neue Schmankerln – umrandet von den klassischen „Watzmann-Liedern“. Und das Publikum war begeistert. Keiner vermisste den "alten" Original-Watzmann.

Nun ist aber gut. Das Kapitel "Watzmann" wird endgültig geschlossen in Rußheim.